Programm 2020

Mittwoch, 2. September 2020

08:45 Uhr
Begrüßung der Teilnehmer
Referent: Christian Lüttmann | Redakteur LABORPRAXIS

Redakteur LABORPRAXIS

09:00 Uhr
Smarte Gefahrstofflagerung
Referent: Thomas Matheis | Düperthal GmbH
09:30 Uhr
Funktions- und Einsatzbeschreibung eines Handschuhwäschers
Referent: N. N. | Labor- und Reinraumtechnik Arnsdorf GmbH
10:00 Uhr
Rundgang über die Messe mehr
Rundgang über die angrenzende Fachmesse LAB-SUPPLY Main
10:30 Uhr
Kaffeepause
10:45 Uhr
Steigerung der Sicherheit und Effizienz im Labor durch optimierte Arbeitsplatzorganisation mehr
Steigerung der Sicherheit und Effizienz im Labor durch optimierte Arbeitsplatzorganisation.
Referent: Dr. Marcus Heinze | Better Basics Laborbedarf GmbH

Wir bei Better Basics Laborbedarf stehen für 3D-gedruckte, innovative Laborgrundausstattung – Made in Germany. Unsere anwenderspezifischen Produkte, so zum Beispiel ein modulares Organisationssystem für Laborarbeitsplätze, genannt SmartRack©, verbessern die Arbeitssicherheit, schaffen Ordnung am Arbeitsplatz und erhöhen die Effizienz der Anwender. Unsere Mission ist es, durch innovative Produktentwicklungen im Bereich Laborgrundausstattung die tägliche Arbeit in Laboren zu erleichtern und sicherer zu machen.

Referent: Mario Schneider  | Better Basics Laborbedarf GmbH

Wir bei Better Basics Laborbedarf stehen für 3D-gedruckte, innovative Laborgrundausstattung – Made in Germany. Unsere anwenderspezifischen Produkte, so zum Beispiel ein modulares Organisationssystem für Laborarbeitsplätze, genannt SmartRack©, verbessern die Arbeitssicherheit, schaffen Ordnung am Arbeitsplatz und erhöhen die Effizienz der Anwender. Unsere Mission ist es, durch innovative Produktentwicklungen im Bereich Laborgrundausstattung die tägliche Arbeit in Laboren zu erleichtern und sicherer zu machen.

11:15 Uhr
Der sichere Umgang mit Glas im Laboralltag
Referent: Alexander Gronner | DWK Life Sciences GmbH
12:15 Uhr
Mittagspause
13:15 Uhr
Gefahrenpotential beim Arbeiten mit Autoklaven minimieren
Referent: Ralph Richter | RaRiTec
13:45 Uhr
Umgang mit Gefahrstoffen am Wägearbeitsplatz mehr
Bei vielen unterschiedlichen Tätigkeiten im Labor können pulverförmige Gefahrstoffe und Lösungsmitteldämpfe freigesetzt und über die Atemluft aufgenommen werden. Typische Applikationen wie z.B. Einwaagen auf Präzisions- und sind potentielle Gefahrstoffarbeitsplätze. Eine persönliche Schutzausrüstung (PSA), wie z.B. Mundschutz, Handschuhe, usw. sind meist nicht ausreichend und gehen nach der Gefahrstoffverordnung (GefStV) nicht weit genug. Der Gefahrstoff sollte idealerweise an der Entstehungsstelle erfasst und vom Anwender fortgeführt werden, so der Wortlaut in den Technischen Regeln für Gefahrstoffe. (TRGS 500 – Schutzmaßnahmen). Ein Problem stellen auch die immer effizienteren und mikronisierten Wirkstoffe dar, wie sie z.B. in den Chemie- und Pharmalaboratorien entwickelt und weiterverarbeitet werden. Es gilt, den Labormitarbeiter vor diesen gefährlichen Expositionen zu schützen. Der Ansatz ist, der Gefahrstoffverordnung gerecht zu werden und entsprechende hochwirksame Schutzmaßnahmen, wie das Einhausen der jeweiligen Applikation, dem Anwender zur Verfügung zu stellen. Laborabzüge sind durchaus eine gute Wahl um sich vor solchen Gefahren zu schützen, allerdings wird das Handling und aktive Eingreifen in die Applikationen bei der Gefährdungsbeurteilung oft nicht ausreichend berücksichtigt. Man weiß nicht wirklich, wie viel und wann Gefahrstoff freigesetzt wird. Eine Arbeitsplatzmessung ist recht kostspielig und findet immer wieder, wohlmöglich auch aus Unwissen, keine Berücksichtigung. Diese wäre aber zwingend notwendig um zu ermitteln, ob die Arbeitsplatzgrenzwerte (AGW) überschritten und die Anwender diesen Expositionen ausgesetzt werden. Die zu erwartenden Turbulenzen in einem herkömmlichen Laborabzug sind zudem so stark, dass präzise Wägeapplikationen mit Analysenwaagen schlecht bis gar nicht durchgeführt werden können.

Besser wäre natürlich, man nutzt spezielle Schutzmaßnahmen, die schon einer Baumusterprüfung unterzogen wurden und mit einem Surrogat, z.B. Naproxen, auf ihr Ausbruchsverhalten getestet sind. Hier werden dann die zu erwartenden OEL (Occupational Exposure Limit) - Werte durch praktisches Arbeiten und Simulieren der jeweiligen Applikation ermittelt. Je nach eingesetzter Menge, Konstruktion und Arbeitsweise des Anwenders werden OEL-Werte <100ng/m³ erzielt. Diese Art der technischen Schutzmaßnahme kann also bis in die höchsten Kategorien der Wirk- und Gefahrstoffe eingesetzt werden. Beispiel für solche technischen Schutzmaßnahmen ist z.B. die Sicherheitswägekabinenserie ST1, die auch auf dem Stand von a1-safetech zu begutachten ist.
Referent: Friedhelm Weichert | a1-envirosciences GmbH

Friedhelm Weichert ist seit 2006 für die a1-envirosciences GmbH als Spezialist für Personenschutz im Labor und deren technische Schutzmaßnahmen zuständig. Durch jahrzehntelange Erfahrungen im Bereich chemische und pharmazeutische Laboratorien konnte er entsprechendes Knowhow in diesen Bereichen aufbauen und referiert regelmäßig zu Thematiken des „Sicheres Arbeiten in Laboratorien“.

14:15 Uhr
N.N.
14:45 Uhr
Ende der Veranstaltung